Bonzenreise - auf großer Fahrt mit der "Völkerfreundschaft"

Reise in die Vergangenheit: Bericht von einer frühen KreuzfahrtReise in die Vergangenheit: Bericht von einer frühen KreuzfahrtLeinen los für eine Reise in das ferne Jahr 1983, in eine Welt, die es nicht mehr gibt, und in die Psyche einer abgeschotteten Gesellschaft, die auch im Urlaub nicht frei sein konnte. (Klappentext)

1983 nahmen die Journalisten  Heinz und Katja Stern an einer sogenannten Auszeichnungsreise mit der „Völkerfreundschaft“ teil, dem damaligen Vorzeige-Kreuzfahrtschiff der DDR. Heinz Stern wollte offenbar eine Reportage darüber schreiben und hielt die Eindrücke der Reise in einer Art Schiffstagebuch fest. Die Reportage wurde nie geschrieben, doch das Schiffstagebuch hat sich erhalten und vermittelt ein anschauliches Bild vom Ablauf derartiger Reisen und vom Leben an Bord der „Völkerfreundschaft“.

Achtung! Die "Bonzenreise" an diesem Wochenende gratis bei Amazon!

Jetzt gibt es auch den Krimi zu diesem Bericht: "Dem Urlaubsmord entgegen" erzählt von einem verheimlichten Mord auf der "Völkerfreundschaft".

Vergessene Künstler: Pia Degermark

Pia Degermarks Geschichte ist der erste Band der Reihe "Vergessene Künstler".Pia Degermarks Geschichte ist der erste Band der Reihe "Vergessene Künstler".Mit Siebzehn steht Pia Degermark bei den Filmfestspielen von Cannes auf der Bühne und nimmt unter dem Jubel der internationalen Filmwelt die Goldene Palme als beste Darstellerin entgegen. Nach ihrem Sensationsdebüt in dem schwedischen Film "Elvira Madigan" wird sie lautstark zum Weltstar ausgerufen und mit lukrativen Angeboten überschüttet.
Mit Mitte Vierzig irrt dieselbe Pia Degermark als Obdachlose durch Stockholm, schwer amphetaminsüchtig und immer auf der Suche nach dem nächsten Schuss, der sie über den Tag bringt. Sie hat keine Arbeit, kein Geld, keine Familie, keinen Platz auf der Welt.

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Geheime Skandale - Verschwiegenes aus dem Kalten Krieg

 

Kalte Kriegsgeschichten: "Geheime Skandale"Kalte Kriegsgeschichten: "Geheime Skandale"

"Vertuscht, verschwiegen, verborgen - in der positiven Welt des Sozialismus durfte es keine Skandale geben. Niemand erfuhr, dass ein kleiner Ort in Brandenburg 1977 beinahe zu einem Tschernobyl für Mitteleuropa geworden wäre. Niemand sprach darüber, dass durch die verantwortungslose Umweltpolitik der Sowjetunion der Aralsee, einst viertgrößter Binnensee der Welt, über Jahrzehnte hin versalzte und verdorrte. Und niemand wusste, was im Rumänien der Ceausescu-Ära vor sich ging. Diese und andere Geschichten sind in dem Band „Geheime Skandale“ zusammengefasst, der einen Einblick in die Welt des real existierenden Sozialismus gibt." (Klappentext)

Der Band wurde zusammengestellt aus verschiedenen, im Laufe der Jahre gelegentlich entstandenen Aufsätzen, deren thematische Klammer verheimlichte Ereignisse aus der Zeit des Kalten Krieges sind.

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Wahnsinnstaten - drei historische Fälle von erweitertem Selbstmord

Erweiterte Selbstmorde der Geschichte: "Wahnsinnstaten"Erweiterte Selbstmorde der Geschichte: "Wahnsinnstaten"Die in diesem Band zusammengefassten Berichte sind thematisch wie auch atmosphärisch grundverschieden. Die einzige Klammer, die sie verbindet, ist der erweiterte Selbstmord aller drei Protagonisten.

Der Terminus „erweiterter Selbstmord“ ist so vage wie umstritten, und es soll an dieser Stelle nicht zergliedert werden, wo er Anwendung finden darf und wo nicht. Hier geht es lediglich um die Ergründung der Motive, die einen Menschen dazu bewegen, weitere Personen in die Planung des eigenen Todes zu involvieren.

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Broschüren zur Berliner Industriegeschichte

Broschüre zum TRO SchöneweideBroschüre zum TRO Schöneweide2014 erhielt ich vom Industriesalon Schöneweide den Auftrag, für drei geplante Informationsbroschüren Porträts von ehemaligen Mitarbeitern der großen Industriebetriebe längs der Wilhelminenhofstraße zu erstellen. Der Industriesalon, ein eingetragener Verein, der sich die Aufbereitung der Industriegeschichte am Standort Berlin-Schöneweide zum Ziel gesetzt hat, war auf mich gestoßen, weil ich selbst zu DDR-Zeiten mehr als zehn Jahre lang im TRO (Transformatorenwerk Oberschöneweide) gearbeitet hatte. Dazu ein Zitat aus dem Vorwort der TRO-Broschüre:

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