Eine Kalendersaison mit Calvendo

Eigentlich hatte ich ja überhaupt keine Kunstkalender mehr anbieten wollen – ein verlorener Urheberrechtsprozess hatte mir jeden Antrieb dazu genommen. Doch eines Tages stieß ich beim Surfen auf Calvendo, einen Verlag der Cornelsen-Gruppe, bei dem man seine eigenen Kalender online hochladen und zum Verkauf anbieten kann; dieser erfolgt dann nach dem Print-on-demand-Prinzip. Das Calvendo-Angebot richtet sich hauptsächlich an Fotografen, die ihre Bilder in Kalenderform vermarkten wollen, und die Erfahrungsberichte, die man im Netz dazu findet, klingen wenig einladend.

Für mich aber entsprach das Konzept zumindest vom Ansatz her in etwa dem, was ich mir zuinnerst schon lange wünschte: Es stellte eine Kalenderproduktion in Aussicht, bei der ich das Drucken und bis zu einem gewissen Grade auch das Vermarkten anderen überlassen konnte.

Dass dabei, wie die einschlägigen Blogberichte übereinstimmend bestätigten, bei mir als Produzentin das allerwenigste Geld hängen bleiben würde, war ich bereit, in Kauf zu nehmen. So entschloss ich mich, es zumindest für eine Kalendersaison mit Calvendo zu versuchen. Inzwischen ist die Saison beendet. Das Fazit meines Experiments können Sie hier im Autorenblog lesen. Leider fällt es nicht besonders gut aus.