Wieder da: Zwei meiner Kunstkalender erscheinen bei Calvendo

Eigentlich hatte ich ja überhaupt keine Kunstkalender mehr anbieten wollen – ein verlorener Urheberrechtsprozess hatte mir jeden Antrieb dazu genommen. Doch eines Tages stieß ich beim Surfen auf Calvendo, einen Verlag der Cornelsen-Gruppe, bei dem man seine eigenen Kalender online hochladen und zum Verkauf anbieten kann; dieser erfolgt dann nach dem Print-on-demand-Prinzip. Das Calvendo-Angebot richtet sich hauptsächlich an Fotografen, die ihre Bilder in Kalenderform vermarkten wollen, und die Erfahrungsberichte, die man im Netz dazu findet, klingen wenig einladend.

Für mich aber entsprach das Konzept zumindest vom Ansatz her in etwa dem, was ich mir zuinnerst schon lange wünschte: Es stellte eine Kalenderproduktion in Aussicht, bei der ich das Drucken und bis zu einem gewissen Grade auch das Vermarkten anderen überlassen konnte.

Dass dabei, wie die einschlägigen Blogberichte übereinstimmend bestätigten, bei mir als Produzentin das allerwenigste Geld hängen bleiben würde, war ich bereit, in Kauf zu nehmen. So entschloss ich mich, es zumindest für eine Kalendersaison mit Calvendo zu versuchen. Inzwischen haen zwei meiner Kunstkalender, jeweils in deutscher und englischer Version,  Gnade vor der gestrengen "Calvendo-Jury" – so nennt sie sich allen Ernstes – gefunden, weit weniger, als ich hatte einstellen wollen; doch immerhin kann ich in diesem engen Rahmen mein Calvendo-Experiment gerade noch durchziehen. Ende Januar 2018 werde ich in meinem Blog das Fazit dieses Experimentes ziehen, und soviel kann ich jetzt schon sagen: Es wird gar nicht rosig ausfallen, denn bisher läuft die Geschichte, gelinde gesagt, suboptimal, und eine zweite Kalendersaison mit Calvendo wird es nicht geben. Also wer sich noch einmal die "schönsten Opernmorde" oder die "schönsten Liebestode" für ein Jahr an die Wand hängen will, hat jetzt letztmalig dazu Gelegenheit.