Zwei Männer, die um die Liebe einer schönen Frau rivalisieren – und in der Folge schäumende Leidenschaften, Ränke, Entführung, Verrat und Mord. Das ist die Welt der Großen Oper, aus der Giuseppe Verdi seine musikalischen Einfälle schöpfte. Opernlibretti gelten per se als exaltiert und realitätsfern. "Quatsch keine Opern!", mahnt man heute noch, wenn jemand blühenden Blödsinn redet.
Doch zugleich sind sie ein wichtiger Teil des Musik-Theaters, das die Oper ausmacht. Sie sind das Gerüst, auf dem sich die Musik entfalten kann.
Erfahren Sie mehr über die gesellschaftlichen und psychologischen Hintergründe, die den Opern Giuseppe Verdis zum anhaltenden Welterfolg verhalfen. 
Tanja Stern, geboren 1952 in Ostberlin, Studium der Theaterwissenschaft, danach Jobs als Redakteurin, Buchhändlerin und Sekretärin, 1985 literarisches Debüt, heute freie Autorin in Wildau bei Berlin mit Schwerpunkt DDR- und Kommunismusgeschichte.